Stand des CHE-Boykotts

Im aktuellen CHE Hochschulranking 2015/16 zeigt sich der Erfolg des Boykotts durch die Bundesfachschaftentagung Geowissenschaften. Von 37 im Ranking unter dem Studienfach “Geowissenschaften” aufgeführten Hochschulen liegen dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) lediglich zu 13 Standorten Bewertungen vor. An vielen Hochschulen konnte demnach die Befragung der Studierenden direkt oder indirekt (über die Hochschulgremien) verhindert werden. Diese Entwicklung wird sowohl von Fach- und Berufsverbänden der Geowissenschaften, als auch vom wissenschaftlichen Personal  positiv aufgenommen.

Die Kritik der Bundesfachschaftentagung Geowissenschaften bezieht sich dabei vor allem auf methodische Schwächen des CHE Hochschulrankings. Die ausführliche Stellungnahme ist im Aufruf zum Boykott des CHE-Rankings von 2013 zu finden. Es erschließt sich schnell, dass bei einer derart unvollständigen Statistik ein objektives Urteil und eine Standortwahl durch Studieninteressierte nicht mehr möglich sind.

Eine Hilfestellung für Studieninteressierte bei der Studien- und Standortwahl wird hingegen als notwendig erachtet. Aus diesem Grund wurden in Folge des Boykotts Gespräche mit dem CHE durch die Bundesfachschaftentagung Geowissenschaften aufgenommen, um Kritikpunkte und Mängel gemeinsam zu erörtern.

Zudem existieren bereits erfolgreiche Konzepte der Studiengangsinformation. Folgende Angebote stellen neutrale Informationsquellen dar und nehmen keinerlei Wertung vor:

Bei spezifischen Fragen zum Studium der Geowissenschaften aus studentischer Sicht stehen selbstverständlich auch die Studierenden von GeStEIN zur Verfügung, bei Bedarf können auch Informationen und Ansprechpartner einzelner Universitäten vermittelt werden.