42. Poolvernetzungstreffen des studentischen Akkreditierungspool

Thomas Rose war für uns am 2.und 3.6. auf dem 42. Poolvernetzungstreffen des studentischen Akkreditierungspool an der Ruhr-Universität in Bochum. Auf dem PVT treffen sich die verschiedenen pooltragenden Organisationen wie z. B. die Bundesfachschaftentagungen. Neben der Weiterentwicklung des studentischen Akkreditierungspool und Wahlen für Amtsträger im Pool sowie Nominierung von Amtsträger in poolexternen Gremien der Studiengangsakkreditierung steht dabei immer auch die Vernetzung und der Austausch zwischen den pooltragenden Organisationen im Vordergrund.

In entspannter, aber produktiver Atmosphäre wurden unter anderem die Verbindlichmachung von Inhalten für die Schulungsseminare sowie die Überarbeitung der in den Seminaren genutzten Materialien diskutiert und auch beschlossen. Nach verschiedenen unschönen Mails an den Koordinierungsausschuss des Pools musste leider auch über den angemessenen Umgang mit sexistischen oder schlichtweg beleidigenden und verunglimpfenden Kommentaren gesprochen werden. Anschließend bestand die Möglichkeit, gemeinsam ins berühmte Bermudadreieck ein- und spätestens am nächsten Morgen auch wieder aufzutauchen.

Für Studierende außerhalb des Pools war die Diskussion eines 7+3-Modells als Gliederung für die Bachelor- und Masterstudiengänge besonders interessant. Dieses Modell soll euch daher genauer vorgestellt werden: Demnach ist ein siebensemestriger Bachelor mit einem anschließenden dreisemestrigen Master die perfekte Kombination um sowohl dem Wunsch der Studierenden nach größerer Flexibilität und selbstbestimmtem Studium nachzukommen als auch einen zeitlich flexiblen Einstieg in den Master zu gewährleisten. Der Master würde sich in zwei unabhängige Semester mit Lehrveranstaltungen sowie ein Semester für die Masterarbeit gliedern. Dadurch wäre ein problemloser Beginn sowohl zum Sommer- als auch Wintersemester möglich. Dies hilft insbesondere Studierenden, die ihren Bachelor z. B. nach 7 statt der üblicherweise vorgesehenen 6 Semester abschließen konnten. Der siebensemesterige Bachelor besteht dafür aus den “gewohnten” 6 Semestern Studium sowie einem Semester zur freien Entfaltung. Es wurden Ideen von keinerlei Beschränkungen (Praktika, kleine forschungsprojekte, Exkursionen, ehrenamtliche Tätigkeiten, …) über ein freies Studium zur Vertiefung außerhalb und innerhalb des eigenen Faches vorgestellt. Einig waren sich jedoch alle, dass trotz aller Freiheiten im Fach immer ein Ansprechpartner bereitstehen sollte, um die Studierenden bei der Umsetzung ihrer Ideen ggf. zu beraten. Solch ein Semester wäre ebenfalls perfekt, um ein Auslandssemester ohne Studienzeitverlängerung zu absolvieren.