Workshopergebnisse der BuFaTa Aachen

Hier findet ihr alle Ergebnisse der Workshops, die auf der BuFaTa in Aachen erarbeitet wurden. Bei Fragen zu einzelnen Workshops, meldet euch gerne bei uns unter info [at] gestein [dot] org

Planspiel Gremienarbeit

Der Workshop zum Planspiel Gremienarbeit fand sowohl am Donnerstag als auch am Samstag statt. Im ersten Teil am Donnerstag wurde das Thema, die Berufung eines neuen Professors/einer neuer Professorin, vorgestellt und besprochen. Jeder der 14 Teilnehmer*innen hat nach einer Vorbereitungszeit die Rolle eines Gremienteilnehmenden übernommen. Alle Professor*innen, wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und Studierenden hatten dabei eine andere Agenda, die nur dem jeweiligen Charakter bekannt war. Die aufkommende Diskussion befasste sich mit den Kriterien der Kandidaten, sowie mit dem Umfang der Beteiligung der Studierenden in der Kommission und im Verfahren. Dabei ging es vor allem darum, inwiefern Forschung und internationale Kompetenzen oder Qualitäten der Lehre am meisten beachtet werden sollten. Die Debatte war recht hitzig und gewann durch gute schauspielerische Leistung der Teilnehmenden an Qualität.

Im zweiten Teil des Workshops am Samstag wurde das Planspiel nachbesprochen. Die Rolle der einzelnen Charaktere wurde erläutert und die Umsetzung der Agenda diskutiert. Dabei konnten die Teilnehmenden ihre eigenen Erfahrungen aus der Gremienarbeit einbringen. Die Situation des Planspiels konnte so gut mit der Realität verglichen werden, wobei einige Gemeinsamkeiten und Unterschiede auffielen. Dabei wurde den Teilnehmenden zudem bewusst, dass die Studierenden in der Berufungskommission vertreten sein sollten, damit die Interessen der Studierendenschaft nicht in den Hintergrund treten. Wir hoffen, dass den Teilnehmenden diese Erfahrung in der Gremienarbeit der eigenen Standorte helfen wird und bedanken uns für einen spannenden Workshop.

Fachschaftsvernetzung im D-A-CH

In diesem Workshop wurden neue Ideen und Konzepte für die Vernetzung von Fachschaften im DACH-Raum diskutiert. Zunächst wurden bestehende Vernetzungen und Kooperationen von Fachschaften und Universitäten gesammelt. Gute Beispiele sind dafür der universitäre Verbund von Aachen, Köln, Bonn und dem Forschungszentrum Jülich. Beispiele für eine aktive Vernetzung von Fachschaften sind unter anderem das GeStEINS-Kolloquium und die Bundesfachschaftentagung. Daran anknüpfend wurden Überlegungen angestellt, dass das Geowissenschaftliche Erfahrungs- und Interessensnetzwerk (kurz GeStEIN) sich zukünftig als Sammelpunkt für freie Plätze in Exkursionen und Blockkursen etablieren kann. Hierfür sollen die Institutsleitungen der jeweiligen Universität angeschrieben werden. Darüber hinaus soll die Vernetzung zwischen den geographischen und geowissenschaftlichen Fachschaften weiter ausgebaut werden. Hierfür soll auf der gemeinsamen BuFaTa in Halle (Saale) ein Partnerprogramme für Fachschaften auf die Beine gestellt werden. Die Fachschaften sollen dadurch die Möglichkeit bekommen, sich mit einer Fachschaft der gleichen Universität oder des gleichen Schwerpunktes auszutauschen.

How to BuFaTa

Im Workshop “How to BuFaTa” wurde mit den Teilnehmenden diskutiert, was es alles braucht, um eine BuFaTa am Standort auszurichten. Folgende Leitfragen wurden dabei besprochen: “Welche Voraussetzung sollte es am Standort und in der Fachschaft geben?”, “Welche Ressourcen sollten vorhanden sein?”, “Wie viel Arbeit steckt in der Organisation einer solchen Veranstaltung?” und “Welche Vorteile bietet die Organisation BuFaTa am eigenen Standort?”. Wir haben die Kernpunkte der Organisation besprochen und darüber geredet, was alles in allem geplant werden muss. Wichtig sind dabei vor allem Unterkunft,, Räume und Verpflegung, das Programm mit Exkursionen, Vorträgen und Workshops sowie das Abendprogramm. Dafür werden neben der Unterstützung der Universität vor Ort auch genug motivierte Menschen gebraucht, die Spaß an der organisation haben. Am Ende des Workshops haben wir noch einige Fragen der Teilnehmenden beantwortet und hoffen, dass sich die ein oder anderen Fachschaften bis zur nächsten Ausrichter-Wahl Gedanken zu ihrere eigenen BuFaTa machen.

Studentischer Nachwuchs in den geowissenschaftlichen Gesellschaften

Zusammen mit der AG Geo-Nachwuchs des DVGeo wurde sich in diesem Workshop mit der Leitfrage “Warum sollte ich als Student*in eigentlich Mitglied in den geowissenschaftlichen Verbänden werden?” beschäftigt. Zu Beginn des Workshops wurde festgestellt, dass die Teilnehmenden eigentlich kein bis wenig Wissen über die Verbandslandschaft in den Geowissenschaften in Deutschland haben. Nach einer kurzen Einführung in die wissenschaftlichen und berufsständigen Vereine haben wir die Vor- und Nachteile einer Mitgliedschaft als Student*in besprochen. Vorteile für eine Mitgliedschaft sind vor allem das Netzwerk, welches die Vereine bieten. Alle Trägergesellschaften haben in der letzten Zeit auch eigene  Nachwuchsgruppen entwickelt, in denen man sich mit anderen Nachwuchswissenschaftler*innen austauschen kann. Zusätzlich werden tolle Veranstaltungen angeboten und zum Teil sogar mit Reisekostenzuschüssen gefördert. Es gibt noch viele weitere Vorteile, die sich aus einer Mitgliedschaft ergeben, nur hat sich herausgestellt, dass eigentlich niemand der anwesenden Teilnehmenden von diesen Möglichkeiten gewusst hat. Die Ergebnisse des Workshops bestätigen die Antworten auf die Umfrage, die in diesem Jahr vom DVGeo in Zusammenarbeit mit GeStEIN durchgeführt wurden. Besonders interessant war die Diskussion zu Problemen der Informationsvermittlung und von Identifizierung, die sich aus der Frage entwickelte, warum die Anwesenden eigentlich kein Mitglied in einem solchen Verein sind. Dabei stellten wir fest, dass gerade diejenigen im Bachelor und Master sich noch nicht sicher sind, für welche Fachrichtung sie sich besonders interessieren. Deshalb ist es für viele schwer, sich mit den einzelnen Fachgesellschaften zu identifizieren. 

Die Ergebnisse des Workshops werden zusammen mit der AG Nachwuchsförderung vom DVGeo besprochen und ausgewertet. Zusammen mit den Ergebnissen der Umfrage sollen sie die Grundlage für eine weitere Arbeit sein.

GeStEINs-Exkursionen

Zu Beginn des Workshops tauschten sich die anwesenden Teilnehmer*innen über den aktuellen Stand von Exkursionen an ihren Universitäts Standorten aus. Besonderes Augenmerk hierbei war das Angebot und die Durchführbarkeit unter den anhaltenden Pandemieauflagen. Ein weiteres Diskussionsthema war das Exkursionsangebot durch Fachschaften an den Standorten für neue Studierende. Da aufgrund der aktuellen Pandemie Exkursionen im Studium nicht wie gehabt stattfinden können, wurde mit allen Teilnehmer*innen über mögliche Alternativen diskutiert. In einigen Standorten werden die Exkursionen vorher durch die Dozierenden via Video aufgezeichnet und die Studierenden gehen anschließend mit Hilfe dieser Videos ins Gelände. Andernorts führte man Exkursionen unter strengen Hygienekonzepten durch.

Im weiteren Verlauf des Workshops wurde ein mögliches Konzept für die Planung und Durchführung von Fachschafts-Exkursionen vorgestellt. Dieses soll u.a. den Fachschaften eine einfachere Planung von eigenen Exkursionen vereinfachen. Dargestellt wurde das Konzept anhand einer Beispiel-Exkursion. Das Konzept für Exkursionsplanung wird in Zukunft auf der Website von GeStEIN zu finden sein.

Im Zweiten Teil des Workshops wurde das zukünftige Konzept für die GeStEINs-Exkursionen vorgestellt. Dieses Angebot wird unabhängig von Bundesfachschaftentagungen exklusiv für GeStEINs-Mitglieder geschaffen. Grundsätzlich werden diese als Drei–Tages-Exkursion innerhalb Deutschlands einmal pro Jahr geplant mit wechselndem Exkursionsstandort. Wenn möglich, soll der Teilnehmendenbeitrag dabei maximal bei 30 € liegen.

Die erste GeStEINs-Exkursion wird im August/September 2022 am Steinhuder Meer (nahe Hannover, Niedersachsen) stattfinden. Thema: “Reise durch die Erdgeschichte und Moornutzung”. Weitere Informationen zu dieser Exkursion folgen!

Bei generellem Interesse an dieser Exkursion bzw. generell an den GeStEINs-Exkursionen schreibt gerne eine E-Mail an fritz [dot] stoepke [at] gestein [dot] org oder an info [at] gestein [dot] org.

Erstsemester-Einführung

Das Ziel des Workshops zur Ersti-Arbeit war, den Fachschaften einen Austausch- und Diskussionsraum zu bieten. Wenn möglich sollen diese Ergebnisse noch auf die Webseite des GeStEIN e.V., damit Fachschaften dort Anregungen bekommen können, was sie mit ihrem Ersten Semester unternehmen können. Zunächst wurden die unterschiedlichen Projekte von den Fachschaften kurz vorgestellt und gesammelt. Dabei handelte es sich um Themen wie die Campus- Führung, Ersti-Rallye oder das Barbarafest. Aus diesen Themen wurden ein paar Schwerpunkte für die weiteren Diskussionen und Austausch gewählt.

Als erstes haben sich die Fachschaften dazu entschlossen sich über deren Orientierungswoche auszutauschen. Es wurde recht schnell klar das diese von Uni zu Uni recht unterschiedlich organisiert und durchgeführt wird. Die eine Fachschaft beginnt bereits 1-2 Monate im Voraus mit der Planung und bei den anderen wird erst sehr kurzfristig geplant. Zudem gibt es Unis wo es eine bezahlte Stelle für die Koordination der Orientierungswoche gibt. In einem waren fast alle anwesenden Standorte gleich, dass es eine Ersti-Rallye gibt. Bei der Durchführung der Rallye gab es einen intensiven Austausch darüber welche Spiele gespielt werden. Z.B. Hammer/Trilobiten Weitwurf, Steine fühlen oder Katalog suchen. Bei der Durchführung suchen sich die meisten Fachschaften HelferInnen. Je nach Beschaffenheit der Orte wo die Stationen aufgebaut werden, gibt es eigene Betreuer für die Stationen oder die Gruppenleiter übernehmen auch die Erklärung der Stationen. An den Stationen selber wird selten harter Alkohol ausgeschenkt sondern vorwiegend Bier und eine alkoholfreie Alternative. Die Getränke bei der Rallye sind kostenlos. Meistens findet im Anschluss eine Party statt bei der aber der Alkohol verkauft wird. Ein weiteres Projekt ist das Ersti-Frühstück in der O-Woche oder am ersten Studientag. Das wird dazu genutzt dem ersten Semester die Fachschaftsmitglieder und die ProfessorInnen vorzustellen. Im Zuge dessen wird auch der GeStEIN e.V. oder Austauschprogramme wird Erasmus vorgestellt. Anschließend findet eine Campus-Führung statt wo die wichtigsten Gebäude für das erste Semester und der Fachschaftsraum gezeigt werden. Für die bessere Kommunikation zwischen Fachschaft und erstem Semester erstellt die Fachschaft eine Whatsapp-Gruppe. Die Einladung in diese Gruppe erfolgt während Veranstaltungen der Fachschaft und in den ersten Wochen des Semesters. Es sind immer ein paar FachschaftlerInnen in der Gruppe um zum einen als AnsprechpartnerInnen zu dienen und bei kritischen Äußerungen die Leute darauf hin zu weisen.

Ersti-Fahrt

Die Ersti-Fahrt wird in der Regel für 30 bis maximal 50 Erstis am Anfang des Wintersemesters veranstaltet. In der Orientierungswoche beginnt meistens die verbindliche Anmeldung für die Fahrt. Bei der Fahrt an sich  fahren die meisten Fachschaften nicht so weit weg damit jeder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln günstig dort hin kommen kann. Die Anreise ist dann am Freitag Nachmittag. Am Samstag findet eine Wanderung in der Umgebung zur Unterkunft statt und wenn möglich mit geologischem Bezug. Abreise ist am Sonntag.

Barbarafest

Der Focus der Barbarafeier ist bei den meisten Fachschaften auf der Taufe des ersten Semesters. Neben der Taufe ist diese Veranstaltung von Standort zu Standort sehr unterschiedlich, daher hier nur ein paar Beispiele was man für die Studenten organisieren kann. Zum einen werden Spiele veranstaltet bei denen Gruppen aus unterschiedlichen Semestern oder nur ersten Semester gegeneinander antreten. Es werden Spiele gespielt bei denen jede Gruppe einzelnd spielt und Spiele die alle gleichzeitig spielen wie blinde Kuh. Andernorts wird eine kurze lustige Barbarageschichte aufgeführt, es werden gemeinsam umgeschriebene Lieder gesungen oder ProfessorInnen singen Lieder. Teilweise ist es auch üblich das sich alle schick anziehen oder verkleiden.

Das deutsche Akkreditierungssystem

Der Workshop „Akkreditierung – Oder: Wie garantieren wir, dass wir besser studieren können“ fand am Samstagvormittag statt. Zunächst wurde der Ablauf Studiengangs Akkreditierung besprochen, wobei der Fokus des Gesprächs auf der studentischen Beteiligung am Gremium lag. Da einige Teilnehmende schon Erfahrung mit dem Verfahren hatten, konnten die eigenen Erlebnisse erläutert werden. Eine teilnehmende Person hat sich erfreulicher Weise dazu entschieden am Seminar vom studentischen Akkreditierungspool teilzunehmen um in naher Zukunft (nach Entsendung durch GeStEIN) ebenfalls Akkreditierungsverfahren begleiten zu können.

Im Anschluss haben wir über die Qualität von Lehre im Allgemeinen gesprochen. Als wichtige Punkte wurden eine gute Organisation, ausreichender Kontakt zum Dozierenden, aussagekräftige Vorlesungsfolien und genügend Praxis in Labor und Gelände benannt. Die Integration von Inhalten in methodenbasierte Module verknüpft sinnvoll den sicheren Umgang mit Geräten und Techniken. Die Methodik kann dann in anderen Themengebieten angewandt werden und ist besonders wichtig für den Berufseinstieg. Daher ist gerade in den angewandten Studiengängen die Methodik ein unabdingbarer Bestandteil der Ausbildung in Bachelor und Master.

Die Barbarafeier

Barbarafeier ist nicht gleich Barbarafeier

Barbarafeier als Taufe

Hierbei wird die Barbarafeier als Zeitpunkt der Geologentaufe genutzt und ist gleichzeitig auch eine Art Party für die Erstis. 

Barbarafeier für „Alle“

In Hannover z. B. ist die Barbarafeier als das Feiern der Heiligen Barbara gedacht und Spiele etc. sind explizit für alle Anwesenden gedacht.

Motto

Es ist nicht unüblich, dass Barbarafeiern unter einem Motto mit Dresscode laufen. Bsp.: Einfach Chic, Pyrits of the Carribean, Jurassic Park etc.) – Seid nicht langweilig und kommt nicht einfach als Geolog:innen mit Hammer etc. 😛

Wer macht die Orga?

An vielen Standorten ist es üblich, dass die Dritties die Barbarafeier organisieren. In Göttingen war es üblich, dass die Barbarafeier von den Fünfties organisiert wird. Im Gegenzug gab es im darauffolgenden Sommersemester eine Dankesfeier der Erstis für die Fünfties und Dritties, welche die O-Phase sowie die Barbara organisiert haben.

Dinge, die typisch für eine Barbarafeier sind

Die Geschichte der heiligen Barbara

Die Geschichte der Barbara wir hierbei in diversen Interpretationen (gelesene Geschichte, Theaterstück, etc.) den Gästen präsentiert.

Steiger

Das Singen des Steigers ähnlich wie auf der BuFaTa zum Gedenken der Bergleute. Wird nicht an allen Standorten gemacht.

Taufe

Wie schon geschrieben, werden bei Barbarafeiern die neuen Geos getauft. Dies ist nicht an allen Standorten üblich.

Spiele / Wettkämpfe

Fast auf allen Barbarafeiern werden Spiele gespielt bzw. Wettkämpfe abgehalten. Mehr zu den Spielen im Folgenden.

Weitere Informationen sollen den Fachschaften in einer Handreichung bereit gestellt werden. Sie kann einfach über info [at] gestein [dot] org erfragt werden.

How-to-Merch für Fachschaften

Zum Einstieg in den Workshop gab es eine kurze Vorstellungsrunde aller Teilnehmenden, auch um herauszufinden, welche Vorerfahrungen bei der Produktion von Merch-Artikeln schon gemacht wurden. Auf die Vorstellung folgten zwei kleine Kurzpräsentationen, die den Teilnehmenden des Workshops zeigen sollten, in welchen Schritten oder Phasen der Verkauf von Merch abläuft, welche wichtigen Punkte dabei beachtet bzw. welche Fehler vermieden werden sollten und was einem beim Erstellen von Designs bewusst sein sollte. Letzteres umfasste einen Überblick über verschiedene Software-Möglichkeiten und gängige Dateiformate sowie die Vorstellung unterschiedlicher Farbmodelle und -räume. Mit Zwischenfragen der Teilnehmenden konnten die Kurzvorträge gut an das Vorwissen der Studierenden angepasst werden.
Anschließend wurde eine Diskussion eröffnet, in der die Workshop-Teilnehmenden über die möglichen Fehler oder Schwierigkeiten beim Erstellen von Designs oder bei der Produktion und dem Verkauf von Merch-Artikeln reden sollten. Zeitgleich wurde auf Grundlage der Diskussion eine Mindmap ausgearbeitet, in der (potentiell) auftretende Schwierigkeiten festgehalten wurden.
Im Anschluss an die Diskussion durften die Workshop-Teilnehmenden selbst kreativ werden und in Kleingruppen alle möglichen (und unmöglichen) Produkt- und Designideen für sich selbst, ihre Fachschaften oder auch die AG Merch sammeln. Abschließend wurden die Ideen in der ganzen Gruppe vorgestellt und kurz diskutiert. Folgende Ideen wurden von den Teilnehmenden gesammelt: Emailletassen, Warnwesten, Regenponchos, Bademäntel, Buttons, temporäre Tattoos, Jutebeutel, Bauchtaschen, Feuerzeuge, Aufnäher, Schlüsselanhänger, Socken, Flachmänner und anonyme Studiermotivationssticker.
Abschließend wurde auf Nachfrage der Teilnehmenden hin noch knapp erklärt, was Siebdruck eigentlich ist und in welchen Schritten das Ganze abläuft:

1a. Sieb mit Fotoemulsion beschichten. Seite „fluten“ und „abziehen“.
1b. Design auf Transparentfolie drucken.
2. Sieb belichten für zwei Minuten.
3. Design auswaschen.
4. Farbe anmischen (evtl. Kaltfixierer hinzugeben).
5. Drucken: i) Sieb fluten.
ii) Sieb auf den Druckbereich legen.
Iii) Mit dem Rakel Farbe drüberziehen.
iv) Sieb anheben und direkt wieder fluten.

Die Ergebnisse dieses Workshops (sowie des letzten Workshops im Sommersemester) sollen als Leitfaden „Merch für Fachschaften“ ausgearbeitet werden. Genauso soll ein Mini-Leitfaden für das Siebdrucken entstehen.
Im Folgenden ist eine knappe Zusammenfassung der Inhalte des Workshops sowie der Erfahrungen der Workshop-Teilnehmenden als Handout ausgearbeitet, welches allen Interessierten hilfreiche Tipps geben soll, wenn sie selbst Merch – beispielsweise mit ihrer Fachschaft – produzieren möchten.